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September

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Das ist der gesuchte geflügelte Bote. Bild WSL/E.L. Neuschulz
Den Bäumen rennt die Zeit davon. Zwar reagiert die Natur in ihrem eigenen Tempo auf veränderte klimatische Bedingungen. Mit der raschen Klimaerwärmung kommt sie aber kaum mehr mit. Schweizer Forstfachleute fragen sich deshalb, wie lange Buche und Fichte die Wärme im Mittellande noch ertragen, ob ihnen der Umzug in höhere Lagen gelingt und welche Baumarten heute gepflanzt werden sollen für ein Klima, welches in 50 bis 100 Jahren im Schnitt bis zu 4 Grad wärmer sein soll. Allerdings haben Forscher bemerkt, dass nicht nur das Klima den Umzug einer Baumart in höhere Lagen bestimmt, sondern auch ihre Wechselbeziehung zu Tieren und Pflanzen. Die Arve etwa benötigt für ihre flugunfähigen Samen einen Transporteur. Dieser hat aber keine Lust auf höhere Gefilde und versteckt die Samen nach wie vor in den mittleren Höhenlagen der Arvenwälder. Menschliche Versuche, die Samen in höheren Lagen keimen zu lassen, waren wenig erfolgreich.

Wie heisst der geflügelte Bote der Arvensamen? Er ernährt sich fast ausschliesslich davon.

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Lösung Juli/August

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Die sternförmig angelegten schmalen Trassen entstehen beim Einsatz des Seilkrans. Sie dienen auch der Auflichtung des Waldes und helfen damit der lichtliebenden Waldföhre, sich natürlich zu verbreiten. Bild Isler/WaldSchweiz
Die Waldkiefer oder Waldföhre ist eine wichtige Wald- und Wirtschaftsbaumart. Die Pionierin ist tolerant bei Trockenheit und hohen Temperaturen, aber nicht bei Schatten. Damit hat sie es gegen die schnellwüchsigen Baumarten schwer und wird – wenn der Mensch nicht eingreift - auf Standorte mit extremen Lebensbedingungen verdrängt. Sie wächst stellenweise bis auf 2100 Höhenmeter und ist deshalb auch in Schutzwäldern unentbehrlich. Ihr Holz ist zum Beispiel gefragt für Türrahmen, Möbel und Böden. Im Gebirge beginnt die Holzernte bereits in der schneefreien Sommerzeit und ist in den steilen Gebirgs- und Schutzwäldern meistens viel schwieriger und teurer als im Mittelland, da eine spezielle Erntemethode gewählt werden muss. Wie heisst diese Erntemethode?

Antwort: Seilkranmethode. Im steilen Gelände werden häufig Seilkrananlagen eingesetzt. Eine Seilzugwinde bewegt den auf einem gespannten Drahtseil rollenden Laufwagen, welcher die daran hängenden Bäume aus dem Wald befördert.

Die Gewinnerin
Christine Grau, 4054 Basel

Herzliche Gratulation!

 



Die Wettbewerbspreise

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300 Fragen und Antworten über Wälder und Bäume
Texte Philippe Domont
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Einen Ausschnitt aus dem Buch und weitere Infos finden Sie in der Rubrik Mensch