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Frage des Monats
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Juli

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Die sternförmig angelegten schmalen Trassen entstehen beim Einsatz der gesuchten Methode. Sie dienen auch der Auflichtung des Waldes und helfen damit der lichtliebenden Waldföhre, sich natürlich zu verbreiten. Dieser Wald im Unterengadin ist ein gutes Beispiel für den modernen Gebirgswaldbau. Bild Isler/WaldSchweiz
Die Waldkiefer oder Waldföhre ist eine wichtige Wald- und Wirtschaftsbaumart. Die Pionierin ist tolerant bei Trockenheit und hohen Temperaturen, aber nicht bei Schatten. Damit hat sie es gegen die schnellwüchsigen Baumarten schwer und wird – wenn der Mensch nicht eingreift - auf Standorte mit extremen Lebensbedingungen verdrängt. Sie wächst stellenweise bis auf 2100 Höhenmeter und ist deshalb auch in Schutzwäldern unentbehrlich. Ihr Holz ist zum Beispiel gefragt für Türrahmen, Möbel und Böden. Im Gebirge beginnt die Holzernte bereits in der schneefreien Sommerzeit und ist in den steilen Gebirgs- und Schutzwäldern meistens viel schwieriger und teurer als im Mittelland, da eine spezielle Erntemethode gewählt werden muss.

Wie heisst diese Erntemethode?

  1. Seilkranmethode. Im steilen Gelände werden häufig Seilkrananlagen eingesetzt. Eine Seilzugwinde bewegt den auf einem gespannten Drahtseil rollenden Laufwagen, welcher die daran hängenden Bäume aus dem Wald befördert.
  2. Rollerntemethode. Im steilen Gelände werden die geernteten Bäume den Hang hinunter gerollt bis zur nächsten Waldstrasse, wo der Lastwagen zum Abtransport wartet.

Mailen Sie die gewählte Antwort mit Ihrer Adresse an info(at)wald.ch und vergessen Sie nicht, den gewünschten Preis anzugeben. Viel Glück beim Raten!

Mehr aus dem Wald

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Lösung Juni

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Brienzer Figuren aus Lindenholz. Photo Annemarie Tuma/ForêtSuisse
Bald liegt wieder der schwere, süsse Duft von Lindenblüten in der Luft. Er lockt Bienen und andere Insekten an und betört die Menschen in lauen Frühlingsnächten. Linden haben einen hohen ökologischen Wert, indem sie mit ihrem feingliedrigen und tiefgehenden Herzwurzelwerk die Waldböden festigen. Und ihr Laub verbessert die Bodenqualität wie kaum ein anderes, da es viel Eiweiss und Kalk enthält und sich schnell zersetzt. Seit jeher verehren wir die Linde als heiligen und heilenden Baum. Warum arbeiten Holzbildhauer gerne mit Lindenholz? 

Antwort: 2.W eil das weiche Lindenholz leicht zu bearbeiten ist.

Die Gewinnerin
Christelle Frieden, 2103 Noiraigue

Herzliche Gratulation!

 



Die Wettbewerbspreise

Sie können wählen zwischen einem 

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Victorinox-Taschenmesser "Forester"

mit 12 Werkzeugen 

 

und dem

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Waldführer für Neugierige
300 Fragen und Antworten über Wälder und Bäume
Texte Philippe Domont
Illustrationen Nikola Zaric

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Einen Ausschnitt aus dem Buch und weitere Infos finden Sie in der Rubrik Mensch