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Wald und Klima

Die Waldbewirtschaftung ist ein mehrfacher Beitrag zum Klimaschutz. Ein genutzter Wald erzielt im allgemeinen eine höhere Zuwachsleistung, als ein sich selbst überlassener. Er kann so mehr Kohlendioxid (CO2) aus der Luft in der Biomasse binden.

Holz als Baumaterial ersetzt andere Baustoffe. Die Stahl- und Zementherstellung sind energieintensiv und Mitverursacher des Treibhauseffekts. Selbst die Verbrennung von Holz (Stückholz, Hackschnitzel, Pellets, Restholz, etc.) zur Wärme- und Stromgewinnung setzt nicht mehr CO2 frei, als die Bäume während ihres Lebenszyklus der Atmosphäre entnommen haben. Holz ist somit klimaneutral.

Das Verbrennen von Heizöl, Erdgas oder Kohle bringt zusätzliches CO2 in die Erdatmosphäre ein, welches in den fossilen Lagerstätten langfristig gebunden war.

Das Klima ändert sich, es wird wärmer und trockener. Es sind mehr Extremereignisse wie Stürme und Hitzeperioden zu erwarten, in deren Folge die Gefahr für Waldbrand und Schäden durch Insekten steigt. Diese allgemeinen Tendenzen können nach Aussagen des OcCC, des Beratenden Organs für Fragen der Klimaänderung in der Schweiz, als gesichert gelten.

Bundesamt für Umwelt BAFU Wald, Holz und CO2

Die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL erforscht mit dem Forschungsprogramm Wald und Klimawandel, wie der Schweizer Wald auf den Klimawandel reagieren wird.