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Wir fällen Bäume - die Natur hat Licht

Im Schweizer Wald stehen über 500 Millionen Bäume. Das ergibt ein Holzvolumen von über 400 Millionen Kubikmeter und stellt bildlich gesprochen das Kapital im Wald dar. Jährlich wachsen etwa 9 bis 10 Millionen Kubikmeter Holz nach – die Zinsen des Waldes. Genutzt werden pro Jahr jedoch nur knapp 6 Millionen Kubikmeter. Die Holzproduktion könnte deutlich gesteigert werden, ohne den Wald zu übernutzen. Im Gegenteil, viele Wälder sind wegen jahrelanger Unternutzung dicht und dunkel und weisen ausserordentlich hohe Holzvorräte auf. Ihre Baumbestände sind oft überaltert.

Zahlreichen licht- und wärmeliebenden Tier- und Pflanzenarten im Wald wie dem Auerhuhn, Schmetterlingen oder Orchideen bieten solche Wälder keinen geeigneten Lebensraum. Ebenso sind junge Bäumchen auf genügend Licht und Wärme angewiesen, um zu gedeihen. Das Fällen von Bäumen anlässlich von Pflegeeingriffen oder der Holzernte öffnet den Wald für mehr Licht und Wärme. Ein genutzter Wald ist deshalb oft artenreicher als ein sich selbst überlassener und die aufkommende Baumgeneration kann sich darin besser entwickeln. Wo nach der Holzernte eine Lücke im Wald klafft, kommt schon nach wenigen Jahren dichter Jungwuchs hoch, die künftige Baumgeneration.

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